Veranstaltungen

Wirtschaftspolitik geht auch besser! ECONWATCH hat sich als gemeinnützige und unabhängige Organisation zur Aufgabe gemacht, verständlich und wissenschaftlich fundiert über Wirtschaftspolitik zu informieren und Reformmöglichkeiten aufzuzeigen.

Dazu greifen wir in unseren Veranstaltungen aktuelle wirtschaftspolitische Themen z. B. aus den Bereichen Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik, Steuer- und Haushaltspolitik sowie Wettbewerbspolitik auf und erarbeiten mit hochrangigen Experten Reformvorschläge. Eine Auflistung unserer Veranstaltungen in chronologischer Reihenfolge finden sie hier.

2012

Datum 07. Mai 2012
Veranstaltung ECONWATCH-Meeting
Titel Wie kann die Energiewende gelingen?
Referenten Prof. Dr. Christoph Schmidt (RWI)
Inhalt Unter dem Eindruck der Folgen der Naturkatastrophe in Japan hat die Bundesregierung im Frühjahr 2011 eine rasante Energiewende vollzogen. Nur ein halbes Jahr nach dem Energiekonzept und der Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken im September 2010 setzte die Bundesregierung im März 2011 im Rahmen eines dreimonatigen Moratoriums die Laufzeitverlängerung für sieben Kernkraftwerke aus. Im Juni beschloss sie, die abgeschalteten Atommeiler nicht wieder ans Netz zu bringen und in Deutschland bis 2022 schrittweise komplett aus der Kernenergieerzeugung auszusteigen. Zugleich bestätigte sie die ambitionierten Klimaziele aus dem Energiekonzept. Ob aber Klimaschutz, Versorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit wirklich erreicht werden können, ist angesichts vieler noch notwendiger Schritte offen. Ziel der Veranstaltung ist es zu zeigen, welche Maßnahmen noch notwendig sind, damit die Energiewende gelingen und als Chance genutzt werden kann, Klimaschutz und Versorgungssicherheit möglichst kostengünstig zu erreichen.
Downloads ECONWATCH-Einladung Energiewende
Datum 26. März 2012
Veranstaltung ECONWATCH-Meeting
Titel Die wirtschaftspolitische Performance der Bundesregierung – eine Analyse aus Sicht eines Wirtschaftsweisen
Referenten Prof. Dr. Lars P. Feld (Walter Eucken Institut, "Rat der fünf Weisen")
Inhalt Im März 2012 bleiben der Bundesregierung noch eineinhalb Jahre, um mit wirtschaftspolitischen Reformen deutliche Spuren zu hinterlassen. Die erste Hälfte der Legislaturperiode war vor allem durch die Bekämpfung der Staatsschuldenkrisen in einigen Ländern des südlichen Europas, Maßnahmen zur Haushaltskonsolidierung und die so genannte Energiewende geprägt. Wichtige Strukturreformen z. B. im Bereich der Sozialversicherungen oder bei den Steuern stehen dagegen noch aus. Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung ist als "Rat der fünf Weisen" das herausragende Gremium der wirtschaftswissenschaftlichen Politikberatung in Deutschland. Ziel der Veranstaltung ist es, die wirtschaftspolitische Performance der Bundesregierung zu beurteilen und Reformmöglichkeiten und -notwendigkeiten aufzuzeigen.
Downloads ECONWATCH-Einladung Wirtschaftspolitik Bundesregierung
Datum 27. Februar 2012
Veranstaltung ECONWATCH-Meeting
Titel Direkte Demokratie – bessere Wirtschaftspolitik durch mehr Bürgerbeteiligung?
Referenten PD Dr. Matthias Benz (Universität Zürich, NZZ)
Prof. Dr. Hubertus Gersdorf (Universität Rostock)
Inhalt In Deutschland ist die öffentliche Hand vielfach an Unternehmen beteiligt. Hierzu zählen neben Unternehmen aus dem Bereich der sogenannten "Daseinsvorsorge" auch Unternehmen der Automobilbranche und der Porzellanherstellung, Opernfestspiele und – nicht erst seit der Finanzmarktkrise – Banken. Allein der Beteiligungsbericht des Bundes listet über 100 unmittelbare und über 350 mittelbare Beteiligungen auf. Ob all diese unternehmerischen Betätigungen der öffentlichen Hand ökonomisch sinnvoll und gesellschaftlich wünschenswert sind, ist mehr als fraglich. Folgerichtig hat die Bundesregierung im Koalitionsvertrag angekündigt: "Im Rahmen der Ausstiegs-Strategie wollen wir die Beteiligungen der öffentlichen Hand generell überprüfen." Der 2010 einberufene Expertenrat beschränkte seine Arbeit allerdings auf eine Betrachtung der krisenbedingten Beteiligungen des Bundes an Unternehmen des Finanzsektors. Ziel der Veranstaltung ist es, die Beteiligungen der öffentlichen Hand kritisch zu hinterfragen und zu klären, wo der Ausstieg des Staates sinnvoll und möglich ist.
Downloads ECONWATCH-Einladung Direkte Demokratie

2011

Datum 21. November 2011
Veranstaltung ECONWATCH-Meeting
Titel Der Staat als Unternehmer – ist das seine Aufgabe?
Referenten Prof. Dr. Jens Harms (Präsident des Rechnungshofs von Berlin a.D.)
Inhalt Die Diskussion um die direkte Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern an einzelnen politischen Entscheidungen hat sich in Deutschland erneut bei der jüngsten Wahl des Bundespräsidenten und den Konflikt um Stuttgart 21 entzündet. In der Eurozone hat allein die Ankündigung eines Referendums in Griechenland über das EU-Rettungspaket für Irritationen gesorgt. Auf europäischer Ebene werden mit der Europäischen Bürgerinitiative mehr direkte Beteiligungsmöglichkeiten eingeführt. Umfangreiche Erfahrungen bietet die Schweiz, wo die Bürgerinnen und Bürger regelmäßig an politischen Entscheidungen beteiligt werden. Ziel der Veranstaltung ist es, die Leistungsfähigkeit der direkten Demokratie zu erörtern. Auch sollen die verfassungsrechtlichen Möglichkeiten in Bund, Ländern und Gemeinden sowie in Europa aufgezeigt und Reformnotwendigkeiten identifiziert werden.
Downloads ECONWATCH-Einladung Öffentliche Unternehmen
ECONWATCH-Policy Brief Öffentliche Unternehmen
Datum 17. Oktober 2011
Veranstaltung ECONWATCH-Panel
Titel Ökonomische Bildung an Schulen – Voraussetzung für verantwortungsvolle Wahlentscheidungen in Markt und Politik
Referenten Prof. Dr. Franziska Birke, Universität Potsdam
Prof. Dr. Günther Seeber, Universität Koblenz-Landau
Andreas Wegener, Direktor der Privaten Kant Schule Berlin
Moderation Dr. Ursula Weidenfeld, Wirtschaftsjournalistin
Inhalt Die wissenschaftlich fundierte Vermittlung wirtschaftspolitischer Zusammenhänge ist an deutschen Schulen eher die Ausnahme als die Regel. Defizite bestehen einerseits bei der Lehrerausbildung. Andererseits zeichnen deutsche Schulbücher oftmals ein einseitig negatives Bild von Marktwirtschaft und Unternehmertum. Aber auch Unterrichtsmaterialien wirtschaftsnaher Institutionen stehen aufgrund einer einseitigen Darstellung in der Kritik. Wird die ökonomische Schulbildung dem Anspruch einer faktenbasierten und wissenschaftlich fundierten Bildung nicht gerecht, so kann ein gesellschaftspolitischer Kollatereralschaden entstehen: Denn die Schüler von heute sind die Wähler von morgen. Sollen sie als mündige Bürger die Wirtschaftspolitik kritisch beurteilen und die Politiker bei Wahlen vor die Konsequenzen ihres Handelns stellen können, müssen sie ökonomische Zusammenhänge verstehen.
Downloads ECONWATCH-Einladung Ökonomische Schulbildung
ECONWATCH-Policy Brief Ökonomische Schulbildung
Datum 19. September 2011
Veranstaltung ECONWATCH-Meeting
Titel Wege zu mehr Vertrauen und Stabilität in Europa
Referenten Prof. Dr. Kai A. Konrad (Max-Planck-Institut für Steuerrecht und Öffentliche Finanzen)
Inhalt Wohl noch im September 2011 wird der Bundestag über eine Ausweitung des Euro-Rettungsschirms European Financial Stability Facility (EFSF) befinden. Damit sollen die Beschlüsse des Eurozonen-Sondergipfels vom 21. Juli 2011 umgesetzt werden. Erhöht wird der Handlungsdruck auf die Politik durch aktuelle Kapriolen an den Finanzmärkten. Vorgesehen ist, dass der Rettungsschirm auf 780 Milliarden Euro aufgestockt wird und seine Eingriffsmöglichkeiten erweitert werden. Ob damit Vertrauen und Stabilität in der Eurozone wiederhergestellt werden können, ist allerdings fraglich. Ziel der Veranstaltung ist es, die Ursachen der europäischen Schuldenkrise zu analysieren und zu klären, welche kurz- und langfristigen Maßnahmen für mehr Vertrauen und Stabilität in der Eurozone sorgen können.
Downloads ECONWATCH-Einladung Europäische Schuldenkrise
ECONWATCH-Policy Brief Europäische Schuldenkrise
Datum 04. Juli 2011
Veranstaltung ECONWATCH-Meeting
Titel Gesundheitsreform: Echte Strukturreform oder weiter „Durchwursteln“?
Referenten Prof. Dr. Klaus-Dirk Henke (Technische Universität Berlin)
Inhalt Mit dem Segen einer immer höheren Lebenserwartung und dem medizinisch-technischen Fortschritt steigen die Kosten der Gesundheitsversorgung. Mit der 2010 beschlossenen Reform der Gesetzlichen Krankenversicherung hat sich die Bundesregierung statt eines großen Wurfs einmal mehr im Wesentlichen auf kurzfristige Ausgabendämpfung und Beitragssatzerhöhungen beschränkt. Wie weit die beschlossenen Maßnahmen tragen, wird sich noch zeigen. Ziel der Veranstaltung ist zu klären, wie die Gesundheitsreform der Bundesregierung aus wissenschaftlicher Perspektive zu bewerten ist und welche weiteren Reformschritte notwendig sind, um das Gesundheitssystem langfristig leistungsfähig und finanzierbar zu machen.
Downloads ECONWATCH-Einladung Gesundheitsreform
ECONWATCH-Policy Brief Gesundheitsreform
Präsentation Gesundheitsreform von Prof. Dr. Klaus-Dirk Henke (Technische Universität Berlin)
Datum 02. Mai 2011
Veranstaltung ECONWATCH-Meeting
Titel Umsatzsteuerreform: ökonomische Vernunft und politische Realität
Referenten Prof. Dr. Michael Eilfort (Stiftung Marktwirtschaft)
Inhalt Bei der Durchsicht der reduzierten Mehrwertsteuersätze wähnt man sich auf einer Reise nach Absurdistan: Smoothies und Maultiere werden mit sieben Prozent Mehrwertsteuer belegt – Säfte und Esel mit 19 Prozent. Die wissenschaftliche Beurteilung dieses Wildwuchses fällt dabei eindeutig aus: Für die allermeisten Umsatzsteuersatzermäßigungen gibt es keine tragfähige Begründung. Trotzdem hat sich die Bunderegierung zunächst schwer getan, das Thema beherzt anzupacken. Immerhin wurde Ende 2010 eine Kommission eingesetzt, die über die Möglichkeiten einer Reform beraten soll. Ziel der Veranstaltung ist, Reformalternativen für die Umsatzsteuer aufzuzeigen und die Frage zu klären, welche Möglichkeiten bestehen, eine strukturelle Reform der Umsatzsteuer politisch umzusetzen.
Downloads ECONWATCH-Einladung Umsatzsteuerreform
ECONWATCH-Policy Brief Umsatzsteuer
Datum 04. April 2011
Veranstaltung ECONWATCH-Meeting
Titel Energiekonzept der Bundesregierung: ein Bekenntnis zu Klimaschutz und Marktwirtschaft?
Referenten Prof. Dr. Norbert Eickhof (Universität Potsdam)
Prof. Dr. Georg Meran (Technische Universität Berlin)
Inhalt Euphorisch feiert die Bundesregierung ihr Energiekonzept 2050: „Wir sichern die Energieversorgung. Sie soll zuverlässig, bezahlbar und umweltfreundlich sein. Dafür haben wir als erste Regierung ein langfristiges Energiekonzept vorgelegt. Das Zeitalter von Kohle und Öl geht zu Ende. Bis 2050 sollen 80 Prozent des Stroms aus erneuerbarer Energie stammen - das wäre Weltrekord.“ Diese positive Einschätzung wird allerdings nicht allseits geteilt. Ziel der Veranstaltung ist zu klären, ob das Energiekonzept der Bundesregierung wirklich das halten kann, was es verspricht und wie eine integrierte Energie- und Umweltpolitik aussehen muss, um den Wechsel vom fossilen ins Erneuerbare Energien-Zeitalter sicher und finanzierbar zu gestalten.
Downloads ECONWATCH-Einladung Energiekonzept
ECONWATCH-Policy Brief Energiewende
Präsentation Energiekonzept von Prof. Dr. Georg Meran (TU Berlin)
Datum 14. Februar 2011
Veranstaltung ECONWATCH-Meeting
Titel Die Reform der Kommunalfinanzen: Mehr Handlungsfreiheit für Kommunen und Unternehmen
Referenten Prof. Dr. Hans-Günter Henneke (Deutscher Landkreistag)
Dr. Stefan Bach (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW))
Inhalt Die finanzielle Lage nicht weniger Kommunen befindet sich in einem desaströsen Zustand - auch wenn mit dem konjunkturellen Aufschwung der Handlungsdruck mancherorts nachgelassen hat. Wirksame Lösungen für dieses Problem müssen sowohl die Ausgabenseite mit der Frage nach den Aufgaben der Kommunen einbeziehen als auch grundlegende Veränderungen auf der Einnahmenseite beinhalten. Die Gewerbesteuer als eine der Haupteinnahmequellen der kommunalen Ebene wird von den Kommunen aufgrund ihrer starken Konjunkturabhängigkeit und von Unternehmen wegen ihrer Kostenbesteuerungselemente kritisiert. Ziel der Veranstaltung ist zu klären, wie die finanzielle Situation der Kommunen verbessert und ihre Selbstverantwortung gestärkt werden kann. Zudem soll die Frage geklärt werden, welche Möglichkeiten bestehen, eine strukturelle Reform politisch umzusetzen.
Downloads ECONWATCH-Einladung Kommunalfinanzen
ECONWATCH-Policy Brief Kommunalfinanzen
Präsentation Kommunalfinanzen von Dr. Stefan Bach (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW))

2010

Datum 15. November 2010
Veranstaltung ECONWATCH-Meeting
Titel Starke Regeln – starker Staat. Wie der Einfluss von Partikularinteressen auf die Politik vermindert werden kann
Referenten PD. Dr. Michael Wohlgemuth (Walter Eucken Institut, Freiburg)
Inhalt Politiker neigen dazu, die eigenen Wahlchancen zu erhöhen, indem sie Subventionen und Transfers zu Gunsten spezieller Bürger- und Unternehmergruppen und zu Lasten der Allgemeinheit einführen. Damit verstoßen sie gegen die Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft, höhlen die Wettbewerbsordnung aus und schwächen so auch den Staat. Wie können sich Politiker aus diesem Dilemma befreien? Welche Rolle können starke Regeln spielen? Und wie können die Wähler selbst dazu beitragen, dass der Einfluss von Partikularinteressen vermindert wird?
Downloads ECONWATCH-Einladung Partikularinteressen
ECONWATCH-Policy Brief Partikularinteressen
Datum 11. Oktober 2010
Veranstaltung ECONWATCH-Panel
Titel Haushaltskonsolidierung, Steuerreform und die Frage nach den Aufgaben des Staates
Referenten

Dr. Daniela Schwarzer, Stiftung Wissenschaft und Politik
Dr. Matthias Benz, Wirtschaftskorrespondent der Neuen Zürcher Zeitung
Steffen Kampeter MdB (CDU), Parlamentarischer Staatsekretär beim Bundesminister der Finanzen
Prof. Dr. André Schmidt, Private Universität Witten/Herdecke

Das Gespräch wird moderiert durch:

Dr. Ursula Weidenfeld, Wirtschaftsjournalistin
Inhalt Nicht zuletzt die Finanz- und Wirtschaftskrise hat die im Koalitionsvertrag vereinbarte Steuerreform in weite Ferne rücken lassen. Mit dem Sparpaket hat die Bundesregierung Maßnahmen beschlossen, die dafür sorgen können, dass der Bund die im Grundgesetz festgelegte Schuldenbremse erreicht und auch die Maastricht-Kriterien wieder erfüllt. Jedoch muss Haushaltskonsolidierung im Zusammenhang mit der Idee einer Steuerreform gesehen werden, die die Steuerquellen nachhaltig pflegt und die Wettbewerbsfähigkeit sichert – auch das zeigt nicht zuletzt das Beispiel einiger EU-Mitgliedsländer. Wie können Haushaltskonsolidierung und Steuerreform gemeinsam gelingen und welche Rolle kommt dem Staat nach der Finanz- und Wirtschaftskrise zu?
Downloads ECONWATCH-Einladung Staatsaufgaben
ECONWATCH-Policy Brief Haushaltskonsolidierung und Steuerreform
Datum 13. September 2010
Veranstaltung ECONWATCH-Meeting
Titel Öffentlich-rechtlicher Rundfunk 2.0 – von der Voll- zur Qualitätsversorgung?
Referenten Prof. Dr. Hubertus Gersdorf (Universität Rostock)
Inhalt Der öffentlich-rechtliche Rundfunk kann in Deutschland auf eine lange Tradition zurückblicken. Bekannt und scheinbar anerkannt ist, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk aus dem Gebührenaufkommen nicht nur (Qualitäts-)Journalismus in den Bereichen Information, Bildung und Beratung finanzieren darf, sondern auch massenattraktive Formate wie Spielshows, Quizsendungen oder Übertragungen von Fußballspielen. Ziel der Veranstaltung ist zu klären, ob das Leitbild einer gebührenfinanzierten Vollversorgung durch den öffentlich-rechtlichen Rundfunk auch auf das Internet übertragen werden sollte und ob die gebührenfinanzierte Vollversorgung heute überhaupt noch zu rechtfertigen ist.
Downloads ECONWATCH-Einladung Öffentlich-rechtlicher Rundfunk 2.0
ECONWATCH-Policy Brief Rundfunkreform
Datum 19. Juli 2010
Veranstaltung ECONWATCH-Meeting
Titel Wollen wir wirklich mehr Wettbewerb?
Referenten Prof. Dr. Justus Haucap (Monopolkommision, ECONWATCH)
Inhalt Funktionierender Wettbewerb und freie Preise sind Grundlagen der Marktwirtschaft. Wettbewerb ermöglicht es den Menschen, aus einer Vielzahl von alternativen Produkten das für sich passende auszusuchen und zwingt Produzenten, nach besten Lösungen zu suchen und diese günstig anzubieten. Diese positive Wirkung konnte man zum Beispiel beim Übergang des deutschen Telekommunikationsmarktes von einen Staatsmonopol hin zu einem liberalisieren Markt erleben. Trotz dieser Erfahrungen hat es der Gedanke des Wettbewerbs in Deutschland nicht leicht. Dies belegt auch das jüngste Hauptgutachten der Monopolkommission. Ziel der Veranstaltung ist es zu zeigen, wo erhebliche Beschränkungen des Wettbewerbs in Deutschland vorliegen und wie diese geheilt werden können.
Downloads ECONWATCH-Einladung Wettbewerb
ECONWATCH-Policy Brief Privatisierung der Daseinsvorsorge
Präsentation Wettbewerb von Prof. Dr. Justus Haucap (Monopolkommision, ECONWATCH)
Datum 31. Mai 2010
Veranstaltung ECONWATCH-Meeting
Titel Die Reform des Sozialstaates – Alternativen zu aktuellen und vergangenen Reformen
Referenten Prof. Dr. Ronnie Schöb (Freie Universität Berlin)
Inhalt Eine zukunftsfeste Reform des Sozialstaates ist und bleibt zentrale politische Herausforderung in Deutschland. Ob marginale Veränderungen der aktuellen Ausgestaltung des Sozialstaates die Antwort sind, ist mehr als fraglich. Die neue Bundesregierung hat sich einige Änderungen, z.B. bei der Einkommensteuer oder der Sozialen Sicherung, vorgenommen. Ziel der Veranstaltung ist es zu zeigen, wo die Probleme bei der aktuellen Ausgestaltung des Sozialstaates liegen, welche Schwächen die bisherigen Reformen aufweisen und welche Alternativen zu aktuell angedachten und vergangenen Reformen bestehen.
Downloads ECONWATCH-Einladung Sozialstaat
ECONWATCH-Policy Brief Arbeitsmarktreform
Präsentation Prof. Dr. Ronnie Schöb (Freie Universität Berlin)
Datum 12. April 2010
Veranstaltung ECONWATCH-Meeting
Titel Corporate Social Responsibility und der ehrbare Kaufmann
Referenten Prof. Dr. Joachim Schwalbach (Humboldt-Universität zu Berlin)
Inhalt Corporate Social Responsibility beschreibt das gesellschaftliche Engagement von Unternehmen, das über die gesetzlichen Forderungen hinausgeht und somit freiwillig stattfindet. Hierdurch scheinen sich auch die Grenzen zwischen staatlichen und privaten Aufgaben neu zu ordnen. Ziel der Veranstaltung ist es, Entwicklungen und Chancen der Corporate Social Responsibility aufzuzeigen und zu klären, welche Rolle dem Staat hierbei zukommen kann.
Downloads ECONWATCH-Einladung CSR
ECONWATCH-Policy Brief Corporate Social Responsibility
Datum 15. Februar 2010
Veranstaltung ECONWATCH-Meeting
Titel Die Reform der Unternehmsteuerreform
Referenten Prof. Dr. Jochen Hundsdoerfer (Freie Universität Berlin)
Inhalt Die Unternehmensteuerreform 2008 war ein Schritt, die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Deutschland im internationalen Wettbewerb zu erhöhen. Jedoch hat insbesondere die Wirtschafts- und Finanzkrise deutlich gemacht, wo die Schwächen dieser Reform lagen. Gerade in der Krise kann sie dazu führen, dass Unternehmen selbst dann noch Steuern zahlen, wenn sie Verluste machen. Dies geht an die Substanz der Unternehmen und wirkt sich somit krisenverschärfend aus. Daher hat die neue Bundesregierung Korrekturen der Unternehmensteuerreform beschlossen. Ziel der Veranstaltung ist es zu zeigen, wo genau die Probleme bei der Unternehmensteuerreform 2008 gelegen haben. Zudem soll geklärt werden, ob die beschlossenen Korrekturen ausreichen oder weitergehende Maßnahmen nötig sind?
Downloads ECONWATCH-Einladung Unternehmensteuer
ECONWATCH-Policy Brief Unternehmensteuer
Präsentation Prof. Dr. Jochen Hunsdoerfer (Freie Universität Berlin)

2010

Hinweis    Seit 2010 sind wir unter dem Namen "ECONWATCH – Gesellschaft für Politikanalyse e.V." tätig. Mit seinen Veranstaltungen und Veröffentlichung zielt ECONWATCH auf eine stärkere Information und Bildung von Fachkreisen und der Öffentlichkeit.

2009

Datum 16. November 2009
Veranstaltung Hayek-Kreis-Meeting
Titel Ist Ordnungspolitik kampagnenfähig?
Referenten Lars Heitmüller (fischerAppelt) und Marius Voigt (fischerAppelt)
Inhalt Vom ehemaligen Bundeskanzler Helmut Kohl stammt der Ausspruch, dass er nicht den Ludwig-Erhard-Preis, sondern die nächsten Wahlen gewinnen wolle. In der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise, in der sich die Parteien Staatseingriffen in den Markt gegenseitig überbieten, scheint Ordnungspolitik weniger politisch gefragt zu sein denn je. Ziel der Veranstaltung ist es zu erörtern, wie es um die Kampagnenfähigkeit und Kommunizierbarkeit ordnungspolitischer Konzepte wie der Sozialen Marktwirtschaft bestellt ist. Kann man mit Ordnungspolitik Wahlen gewinnen?
Downloads Hayek-Kreis-Einladung Ordnungspolitik
Hayek-Kreis-Statement Ordnungspolitik
Datum 12. Oktober 2009
Veranstaltung Hayek-Kreis-Panel
Titel Soziale Marktwirtschaft in Gefahr − wohin steuert Deutschland nach der Bundestagswahl?
Referenten Dr. Karen Horn, Leiterin des Hauptstadtbüros des Instituts der deutschen Wirtschaft
Dr. Gerhard Schick MdB, Finanzpolitischer Sprecher von Bündnis90/Die Grünen
Prof. Dr. Justus Haucap, Vorsitzender der Monopolkommission und Präsident des Hayek- Kreises − Gesellschaft für Politikberatung e.V.
Moderation: Dr. Ursula Weidenfeld, Journalistin
Inhalt In der öffentlichen Debatte wird unter den Eindrücken der Finanz- und Wirtschaftskrise vieles - sogar die Soziale Marktwirtschaft an sich - in Frage gestellt. Um der Krise zu begegnen, hat die Bundesregierung vielfältige Maßnahmen ergriffen, von denen manche klar den Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft widersprechen. Die neue Regierung wird vor gewaltigen Herausforderungen stehen: Sie muss eine Strategie entwickeln, wie die staatlichen Interventionen wieder rückgängig gemacht werden können und nach wie vor unerledigte Strukturreformen auf den Weg bringen. Wird die Politik diesen Herausforderungen in der neuen Legislaturperiode gerecht werden?
Downloads Hayek-Kreis-Einladung Soziale Marktwirtschaft in Gefahr?
Hayek-Kreis-Statement Soziale Marktwirtschaft in Gefahr?
Datum 07. September 2009
Veranstaltung Hayek-Kreis-Meeting
Titel Die Wirtschaftspolitik der Vereinigten Staaten - Ein Vorbild für Deutschland?
Referenten Dr. Klaus Günter Deutsch (Deutsche Bank Research Berlin)
Inhalt Lange Zeit galten die USA mit ihrem weitgehend auf privater Initiative basierenden und durch große Flexibilität gekennzeichneten Wirtschaft als "Benchmark" für Deutschland bzw. Kontinentaleuropa. Die aktuelle Wirtschafts- und Finanzkrise führt uns allerdings deutlich vor Augen, dass das angelsächsische Modell zumindest im Bereich der weitgehend unregulierten Finanzmärkte schwerwiegende negative Folgen haben kann. Ziel der Veranstaltung ist es zu zeigen, was die Wirtschaftspolitik der Vereinigten Staaten ausmacht und was die Bundesrepublik Deutschland hieraus lernen kann und was nicht.
Downloads Hayek-Kreis-Einladung Wirtschaftpolitik der USA
Hayek-Kreis-Statement Wirtschaftspolitik der USA
Datum 08. Juni 2009
Veranstaltung Hayek-Kreis-Meeting
Titel Public Governance − Eine Chance für Staat und Verwaltung?
Referenten Dr. Ferdinand Schuster (Institut für den öffentlichen Sektor e.V.)
Inhalt Bei der Wahrnehmung öffentlicher Aufgaben kristallisiert sich eine neue Arbeitsteilung zwischen staatlichen und privaten Akteuren heraus. Hierbei wandeln sich auch die Herausforderungen für ein effizientes Management der öffentlichen Verwaltung und öffentlich-privater Projekte. Als eine Antwort auf diese Herausforderung wird Public Governance durch eine Weiterentwicklung strategischer und instrumenteller Ansätze zur Organisation des Staates gesehen. Ziel der Veranstaltung ist es, Ansätze der Public Governance mit praktischen Verbindungen zur Staats- und Verwaltungsmodernisierung zu erörtern sowie diese vor dem Hintergrund der unterschiedlichen Handlungslogiken politischer und administrativer Akteure zu beleuchten.
Downloads Hayek-Kreis-Einladung Public Governance
Hayek-Kreis-Statement Public Governance
Datum 04. Mai 2009
Veranstaltung Hayek-Kreis-Meeting
Titel Zur sozialen (Im-)Mobilität in Deutschland
Referenten PD Dr. Joachim R. Frick und Dr. Markus M. Grabka (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung − DIW)
Inhalt Zwischen der Aussicht auf ”Wohlstand für alle” durch das System der sozialen Marktwirtschaft und der zumindest gefühlten Realität, dass die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer werden, klafft eine große Lücke. Aufstiegschancen scheinen in Deutschland eher frommer Wunsch als Wirklichkeit. Ziel der Veranstaltung ist es zu erörtern, wie es um die soziale Ungleichheit und die soziale Mobilität in Deutschland tatsächlich bestellt ist, welche Ursachen dem Status Quo zugrunde liegen und welche Möglichkeiten bestehen, die soziale Mobilität der Bürger in Deutschland zu erhöhen.
Downloads Hayek-Kreis-Einladung Soziale (Im-)Mobilität in Deutschland
Hayek-Kreis-Statement Soziale (Im-)Mobilität in Deutschland
Präsentation PD Dr. Frick und Dr. Grabka (DIW Berlin/SOEP)
Datum 30. März 2009
Veranstaltung Hayek-Kreis-Meeting
Titel Das Dilemma zwischen Sozialer Marktwirtschaft und Demokratie
Referenten Prof. Dr. Charles B. Blankart (Humboldt-Universität zu Berlin)
Inhalt Gerade in Zeiten der Finanzmarktkrise hat das Leitbild der Sozialen Marktwirtschaft Kratzer bekommen und war selten so umstritten wie heute. Neben der aktuellen Vertrauenskrise besteht auch prinzipiell ein Anreiz für Politiker, von den Grundsätzen der Sozialen Marktwirtschaft abzuweichen. Die Demokratie selbst neigt dazu, die Soziale Marktwirtschaft zu untergraben. Ziel der Veranstaltung ist es zu zeigen, dass es sich bei der Sozialen Marktwirtschaft um ein Konzept ohne überzeugende Alternative handelt und welche Möglichkeiten bestehen, das Dilemma zwischen Sozialer Marktwirtschaft und Demokratie aufzulösen.
Downloads Hayek-Kreis-Einladung Soziale Marktwirtschaft und Demokratie
Hayek-Kreis-Statement Soziale Marktwirtschaft vs. Demokratie
Datum 02. März 2009
Veranstaltung Hayek-Kreis-Meeting
Titel Unternehmertum - Weg aus der Arbeitslosigkeit?
Referenten Prof. Dr. Alexander Kritikos (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung − DIW)
Inhalt Trotz der beachtlichen Erfolge der letzten Jahre - seit 2005 entstanden 1,6 Millionen neue Arbeitsplätze - bleibt der Arbeitsmarkt die Achillesferse der deutschen Volkswirtschaft. Mit Einführung der Ich-AG im Jahr 2003 stieg die Zahl der geförderten Gründungen aus Arbeitslosigkeit deutlich an. Ziel der Veranstaltung ist es zu erörtern, ob Unternehmertum wirklich ein Weg aus der Arbeitslosigkeit ist und wie wirksam die von der Bundesagentur für Arbeit aktuell eingesetzten Instrumente sind.
Downloads Hayek-Kreis-Einladung Unternehmertum
Hayek-Kreis-Statement Unternehmertum
Datum 02. Februar 2009
Veranstaltung Hayek-Kreis-Meeting
Titel Lernen von der Schattenwirtschaft!
Referenten Prof. em. Dr. Wolf Schäfer (Helmut-Schmidt-Universität, Hamburg)
Inhalt Die Beurteilung von wirtschaftlichen Aktivitäten im Bereich der Schattenwirtschaft fällt zumeist eindeutig aus: Betätigungen in diesem Wirtschaftszweig sind gesellschaftlich unerwünscht, werden bisweilen als unmoralisch angesehen und sind zudem häufig illegal. Der Staat beklagt milliardenschwere Mindereinnahmen von Steuern und Sozialabgaben. Hierbei wächst die Schattenwirtschaft in Deutschland seit Jahren stärker als die eher verhalten wachsende offizielle Wirtschaft. Ziel der Veranstaltung ist es zu erörtern, welches die Ursachen des unterschiedlichen Erfolgs der beiden Wirtschaftszweige sind und welche Rolle unterschiedliche institutionelle Rahmenbedingungen dabei spielen.
Downloads Hayek-Kreis-Einladung Schattenwirtschaft
Hayek-Kreis-Statement Lernen von der Schattenwirtschaft
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2008

Datum 24. November 2008
Veranstaltung Hayek-Kreis-Meeting
Titel Arbeitsmarkt und Wettbewerb
Referenten Prof. Dr. Justus Haucap (Universität Erlangen-Nürnberg und Vorsitzender der Monopolkommission)
Inhalt Ziel der Veranstaltung ist es zu erörtern, welche Auswirkungen die Mindestlohngesetzgebung haben wird so wie sie jetzt in den Entwürfen für ein novelliertes Gesetz über die Festsetzung von Mindestarbeitsbedingungen und zur Reform des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes vorgesehen ist. Zudem soll die Frage diskutiert werden, ob angesichts der Erosion des Flächentarifsystems und der entstehenden Tarifkonkurrenz eine Wettbewerbsordnung für den Arbeitsmarkt erforderlich ist.
Downloads Hayek-Kreis-Einladung Arbeitsmarkt und Wettbewerb
Datum 20. Oktober 2008
Veranstaltung Hayek-Kreis-Meeting
Titel Föderalismusreform II
Referenten Dr. Beate Jochimsen (Wissenschaftszentrum Berlin − WZB)
Inhalt Im März 2007 haben Bundestag und Bundesrat die Föderalismuskommission II ins Leben gerufen um die Finanzbeziehungen in der Bundesrepublik Deutschland neu zu ordnen. Hierbei reichen beispielsweise die Reformvorschläge zu öffentlichen Verschuldungsregeln von Verschuldungsverboten bis hin zur Auflösung der Solidargemeinschaft von Bund und Ländern sowie der Insolvenzfähigkeit einzelner Bundesländer. Ziel der Veranstaltung ist es zu erörtern, welche Chancen die Föderalismusreform II bietet, die Effizienz des Staatsaufbaus der Bundesrepublik Deutschland zu erhöhen.
Downloads Hayek-Kreis-Einladung Föderalismusreform II
Hayek-Kreis-Statement Föderalismusreform II
Datum 08. September 2008
Veranstaltung Hayek-Kreis-Meeting
Titel Der ökonomische Ansatz in der europäischen Wettbewerbspolitik
Referenten Prof. Lars-Hendrik Röller, PhD (Ehemaliger Chefökonom der Generaldirektion Wettbewerb der Europäischen Kommission und Präsident der European School of Management and Technology)
Inhalt Der ökonomische Ansatz in der europäischen Wettbewerbspolitik hat deutlich an Bedeutung gewonnen. Ziel der Veranstaltung ist es zu erörtern, wo die Vorzüge und Grenzen der ökonomischen Analyse liegen und ob der ökonomische und der juristische Ansatz vereinbar sind. Darüber hinaus soll geklärt werden, wie sich wirtschaftswissenschaftliche Argumente auf EU-Ebene durchsetzen konnten und welche Chancen bestehen, diesen auch in Deutschland mehr Gehör zu verschaffen - und das nicht nur in wettbewerbspolitischen Fragen.
Downloads Hayek-Kreis-Einladung Europäische Wettbewerbspolitik
Präsentation Prof. Röller (ESMT Berlin)
Hayek-Kreis-Statement Europäische Wettbewerbspolitik
Datum 09. Juni 2008
Veranstaltung Hayek-Kreis-Meeting
Titel Wissenschaftlich fundierte Politikkonzeptionen und deutsche Medien
Referenten Dr. Karen Horn (Leiterin des Hauptstadtbüros des Instituts der Deutschen Wirtschaft und ehemalige Wirtschaftsredakteurin der Frankfurter Allgemeinen Zeitung)
Inhalt Während von wissenschaftlicher Seite Antworten auf zahlreiche wirtschaftspolitische Probleme der heutigen Zeit vorliegen, so schlagen sich diese nur selten in der deutschen Medienlandschaft nieder. Der Wirtschafts- und Politikjournalismus verharrt, nicht zuletzt aufgrund des knappen Zeitbudgets im Redaktionsalltag, häufig in seiner kommunikativen Selbstbezüglichkeit. Ziel der Veranstaltung ist es zu erörtern, warum wissenschaftlich fundierte Politikkonzeptionen in den Deutschen Medien so schwach vertreten sind und welche Möglichkeiten bestehen, die Informationsbasis der Bürger spürbar zu verbreitern.
Downloads Hayek-Kreis-Einladung
Hayek-Kreis-Statement Politikkonzeptionen und Medien
Datum 05. Mai 2008
Veranstaltung Hayek-Kreis-Meeting
Titel Professionalisierung der Politikberatung
Referenten Sebastian Lange (Chefredakteur von politik & kommunikation)
Inhalt Seit einigen Jahren ist ein deutlicher Trend zur Professionalisierung der Politikberatung in Deutschland beobachtbar. Auch zeigen sich erste Ansätze einer unabhängigen Think Tank Struktur. Ziel der Veranstaltung ist es, zu erörtern, wie die Perspektiven der politischen Beratung in Deutschland und Europa aussehen und welche Rolle wissenschaftlich fundierte Beratungsansätze hierbei spielen können.
Downloads Hayek-Kreis-Einladung Professionalisierung der Politikberatung
Datum 31. März 2008
Veranstaltung Hayek-Kreis-Meeting
Titel Flat Tax - Zu einer Fundamentalreform der deutschen Einkommensteuer
Referenten Prof. Dr. Hans-Georg Petersen (Universität Potsdam und Mitglied des Heidelberger Steuerkreises)
Inhalt Die fundamentale Reform der deutschen Einkommensteuer hin zu einer Einfachsteuer wird von Experten als steuerliche Grundlage für nachhaltig mehr Wachstum und Beschäftigung gesehen. Ziel der Veranstaltung ist es zu erörtern, wo die Vorzüge der Einfachsteuer liegen und welche Berechtigung geäußerte Reformängste haben. Darüber hinaus soll geklärt werden, welche Chancen bestehen, fundamentalen Reformansätzen in Deutschland mehr Gehör zu verschaffen.
Downloads Hayek-Kreis-Einladung Flat Tax
Präsentation Prof. Petersen (Uni Potsdam)
Reformvorschlag des Heidelberger Steuerkreises
Datum 25. Februar 2008
Veranstaltung Hayek-Kreis-Meeting
Titel Der Wettbewerb um die Eliten - Der Wissenschaftsstandort Deutschland im internationalen Wettbewerb
Referenten Prof. Dr. Eckhard Schröter (Zeppelin University Friedrichshafen)
Inhalt Der Wettbewerb um die besten Köpfe ist voll entbrannt. Die Wissenschaftsstandorte konkurrieren um hierbei die Auswahl von Studenten sowie um Lehr- und Forschungspersonal. Im Vorteil sind die Institutionen, die über die notwendige finanzielle Ausstattung und das Humankapital verfügen, um beste Bedingungen für Forschung und Lehre anzubieten. Ziel der Veranstaltung ist es, den Wettbewerb um die Eliten zu analysieren und Möglichkeiten aufzuzeigen, wie Institutionen aus Deutschland im internationalen Wettbewerb bestehen können.
Downloads Hayek-Kreis-Einladung Wissenschaftsstandort Deutschland
Hayek-Kreis-Statement Wissenschaftsstandort Deutschland
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2007

Datum 26. November 2007
Veranstaltung Hayek-Kreis-Meeting
Titel Bestens regiert? - Anreize und Selektionseffekte entlang politischer Karrierepfade
Referenten Prof. Dr. Nils Diederich (Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft der Freien Universität Berlin)
Inhalt Politische Entscheidungsträger werden in Deutschland häufig negativ beurteilt. Umfragen zeigen eine fortdauernde Unzufriedenheit mit dem politischen Personal. Politikverdrossenheit, Wahlenthaltung und Protestwählerverhalten sind keine Übergangserscheinungen, sondern kennzeichnende Bestandteile der parlamentarischen Demokratie bundesrepublikanischer Prägung. Ziel der Veranstaltung ist es, Anreizmechanismen und Selektionseffekte entlang der Karrierepfade von Politikern zu identifizieren und Möglichkeiten einer Weiterentwicklung des politischen Auswahlprozesses zu diskutieren.
Downloads Hayek-Kreis-Einladung Politikerrekrutierung
Datum 23. Oktober 2007
Veranstaltung Hayek-Kreis-Meeting
Titel Die Grenzen der Staatsverschuldung
Referenten Prof. Dr. Charles Beat Blankart (Humboldt-Universität zu Berlin)
Inhalt Ziel der Veranstaltung ist es, Gründe für eine Begrenzung der Staatsverschuldung zu identifizieren und Methoden zur wirksamen Verschuldungsbegrenzung sowie Möglichkeiten ihrer Durchsetzbarkeit in der politischen Praxis zu entwickeln.
Downloads Hayek-Kreis-Einladung Staatsverschuldung
Präsentation Prof. Blankart (HU Berlin)
Hayek-Kreis-Statement Staatsverschuldung
Datum 10. September 2007
Veranstaltung Hayek-Kreis-Meeting
Titel Energiepolitik in einem komplexen und dynamischen Umfeld
Referenten Prof. Dr. Claudia Kemfert (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung - DIW)
Dr. Stephan Krieger (Koordinator Energiepolitik des VDEW e.V.)
Inhalt Ziel der Veranstaltung ist es, zu erörtern, wie eine rationale Energiepolitik in einem komplexen und dynamischen Umfeld aussieht und vor welchen Herausforderungen die strategische Kommunikation steht, das Vertrauen der Verbraucher und Wähler wiederzugewinnen?
Downloads Hayek-Kreis-Einladung Energiepolitik
Präsentation Prof. Kemfert (DIW)
Präsentation Dr. Krieger (VDEW)
Hayek-Kreis-Statement Energiepolitik
Datum 17. April 2007
Veranstaltung Hayek-Kreis-Meeting
Titel Deutschland - eine Schweizer Bestandsaufnahme
Referenten Dr. Peter Rásonyi (Neue Züricher Zeitung)
Inhalt Wie sind die Unterschiede der Economic Performance der beiden Länder zu erklären? Deutliche Unterschiede finden sich in der Wirtschaftspolitik, der Arbeitsmarktpolitik sowie in der Ausgestaltung der Sozialversicherungssysteme, wobei die bundesrepublikanische Variante des Föderalismus wie auch die faktische Abstinenz direktdemokratischer Elemente in Deutschland den Status Quo konservieren. Was kann Deutschland von der Schweiz lernen - und will Deutschland überhaupt von der Schweiz lernen?
Downloads Hayek-Kreis-Einladung Deutschland - eine Schweizer Bestandsaufnahme
Hayek-Kreis-Statement Deutschland - eine Schweizer Bestandsaufnahme
Datum 05. März 2007
Veranstaltung Hayek-Kreis-Meeting
Titel Corporate Governance und öffentliche Unternehmen
Referenten Karin Sahr (Ernst & Young)
Prof. Dr. Jens Harms (Präsident des Rechnungshofes Berlin)
Inhalt Ziel der Veranstaltung ist es zu klären, welche spezifischen Probleme der Corporate Governance sich bei öffentlichen Unternehmen ergeben und ob die Einführung eines Public Corporate Governance Kodex ein Ansatz zur wirksamen Steuerung und Kontrolle öffentlicher Unternehmen sein kann. In diesem Zusammenhang stellt sich auch die Frage, welche Güter überhaupt ausschließlich von öffentlichen Unternehmen bereitgestellt werden können und ob nicht ein "mehr an Markt" viele der aufgeworfenen Fragen obsolet machen würde.
Downloads Hayek-Kreis-Einladung Public Corporate Governance
Hayek-Kreis-Statement Public Corporate Governance
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2006

Datum 10. November 2006
Veranstaltung Seminar co-hosted by Hayek-Kreis and LSE Alumni
Titel Internationalisation of real estate in Germany - divestment of social housing portfolios and its effects on society
Referenten Howard Davies (Direktor der London School of Economics and Political Science)
Dr. Detlef Jareschewski (Royal Bank of Scotland)
Robert E. Roethenmund (C+T Development GmbH & Co KG)
Dr. Thilo Sarrazin (Finanzsenator von Berlin)
Dr. Friedrich Thelen (Wirtschaftswoche)
Inhalt Die Privatisierung kommunaler Wohnungsbestände steht spätestens seit dem Verkauf von 48.000 Wohnungen in Dresden an die amerikanische Investorengruppe Fortress im März 2006 im Zentrum des öffentlichen Interesses. Stehen aus Sicht der Kommunen haushaltspolitische Fragen im Vordergrund, so warnen Mahner vor den sozialen Folgen der Privatisierung. Aus ökonomischer Perspektive stellt sich schließlich die Frage, ob es überhaupt eine positive Begründung eines staatlichen Engagements auf dem Wohnungsmarkt geben kann.
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REITs
Datum 25. Oktober 2006
Veranstaltung Hayek-Kreis-Meeting
Titel Rationalisierung der Arbeitsmarktpolitik
Referenten Prof. Michael C. Burda, PhD (Humboldt-Universität zu Berlin)
Inhalt Ziel der Veranstaltung ist es, Probleme des Arbeitsmarktes und Reformansätze, die auf einem starken wissenschaftlichen Fundament stehen, vorzustellen, sich der Frage zu nähern, warum diese Ansätze im politischen Raum und in der Öffentlichkeit bisher wenig oder kein Gehör finden und welche Möglichkeiten bestehen, diesen eine kräftigere Stimme zu verleihen.
Downloads Hayek-Kreis-Einladung Arbeitsmarkt
Präsentation Prof. Burda (HU Berlin)
Datum 02. Oktober 2006
Veranstaltung Hayek-Kreis-Meeting
Titel Wohlfahrt durch Wettbewerb
Referenten Prof. Dr. Chrisitan Wey (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung - DIW)
Inhalt Ziel der Veranstaltung ist es, zu erörtern, wie sich Wettbewerb auf Wohlfahrt auswirkt und welche Möglichkeiten bestehen, dem Gedanken des Wettbewerbs eine kräftigere Stimme im politischen Raum und in der Öffentlichkeit zu verleihen.
Downloads Hayek-Kreis-Einladung Wohlfahrt durch Wettbewerb
Datum 15. Mai 2006
Veranstaltung Hayek-Kreis-Meeting
Titel Institutionelle Widerstände und politische Innovation - Wie spielen administrative und politische Logik zusammen?
Referenten Matthias Machnig (Staatssekretär im Bundesumweltministerium)
Inhalt Ziel der Veranstaltung ist es, zu analysieren, auf welche administrativen Widerstände die Politik bei einer Regierungsübernahme trifft, wie sich das Zusammenspiel von politischer Konzeption und administrativer Implementation gestaltet und welche Herausforderungen sich hieraus für die interne und externe Kommunikation politischer Strategien und Konzepte ergeben.
Downloads Hayek-Kreis-Einladung Institutionelle Widerstände
Hayek-Kreis-Statement Institutionelle Widerstände
Datum 13. März 2006
Veranstaltung Hayek-Kreis-Meeting
Titel Privatisierungsstrategien für die Deutsche Bahn AG
Referenten Michael Holzhey (PSP Consult GmbH)
Inhalt In der Bahnpolitik steht ein "heißer Sommer" bevor, indem die Politik zwei wichtige Entscheidungen fällen muss. Über allem schwebt die Strukturentscheidung für das System Schiene, ob und insbesondere wie die Deutsche Bahn AG privatisiert werden soll. Hierzu wurde im Januar ein Gutachten vorgelegt, das mehrere Modellvarianten bewertet. Wie kontrovers die Bewertung diskutiert wird, zeigt sich an dem Eklat im Verkehrsausschuss, der sich an dem hohen Schwärzungsanteil des Gutachtens entzündete. Während die DB AG für das integrierte Modell wirbt, scheint das Pendel der Verkehrspolitiker eher zugunsten getrennter Lösungen auszuschlagen. Spannend bleibt, ob am Ende eher verkehrs- und wettbewerbspolitische Argumente den Ausschlag geben oder ob die Vision vom "frischen Geld" für den Bundeshaushalt verfängt.
Downloads Hayek-Kreis-Einladung Deutsche Bahn AG
Hayek-Kreis-Statement Deutsche Bahn AG
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2005

Datum 22. November 2005
Veranstaltung Hayek-Kreis-Meeting
Titel Think Tanks, Netzwerke und der Gedanke der Freiheit - Einfluss und Zukunft liberaler Institutionen
Referenten Prof. Dr. Gerd Habermann (Unternehmerinstitut des ASU e.V. - UNI)
Inhalt Der Wert der Freiheit wird in Deutschland in Politik und Öffentlichkeit ambivalent gesehen. Obwohl die Vorteile individueller Entfaltungsmöglichkeiten auch hierzulande gerne betont werden, stehen die vermeintlichen Risiken einer liberalen Ordnung - soziale Kälte und mangelnde Solidarität - im Vordergrund des politischen Diskurses. Wie kommt es zu dieser vornehmlich negativen Haltung der Freiheit gegenüber? Haben Argumente aus liberaler und freiheitlicher Tradition überhaupt eine Chance in einer ängstlichen Welt? Sind Think Tanks und politische Netzwerke geeignete Institutionen, um dem freiheitlichen Denken eine deutlich vernehmbare Stimme zu verleihen?
Downloads Hayek-Kreis-Einladung Liberale Instutitionen
Hayek-Kreis-Statement Liberale Instutitionen
Datum 06. Oktober 2005
Veranstaltung Seminar co-hosted by Hayek-Kreis and LSE Alumni
Titel The UK Approach to the EU Presidency and the Reform Agenda
Referenten Paul Heardman (British Embassy Berlin)
Dr. Alan Sked (London School of Economics and Political Science)
Inhalt Round table mit anschließender Diskussion zur EU-Ratspräsidentschaft des Vereinigten Königreichs und der Reformagenda Tony Blairs.
Downloads Hayek-Kreis-Einladung UK EU Presidency
Datum 20. Juni 2005
Veranstaltung Hayek-Kreis-Meeting
Titel Lobbyarbeit in Brüssel und Berlin - Gemeinsamkeiten und Unterschiede
Referenten Norbert Theihs (Verband der chemischen Industrie - VCI)
Inhalt Anhand der Entwicklungen des Verfahrens bei der Chemie-Richtlinie der EU-Kommission wollen wir darüber diskutieren: Welche charakteristischen Unterschiede gibt es im Lobbystil zwischen Brüssel und Berlin? Welche Arbeitsweisen prägen Verwaltung und Politik in Brüssel und Berlin? Worin unterscheiden sie sich? Wie entwickelt sich die "Arbeitsteilung" zwischen Berlin und Brüssel? Inwieweit "kopiert" Berlin von Brüssel?
Downloads Hayek-Kreis-Einladung Lobbyarbeit
Hayek-Kreis-Statement Lobbyarbeit
Datum 23. Mai 2005
Veranstaltung Hayek-Kreis-Meeting
Titel Die Reform des deutschen Gesundheitssystems
Referenten Prof. Dr. Klaus-Dirk Henke (Technische Universität Berlin)
Inhalt Prof. Dr. Henke, ehemaliger Vorsitzender des Sachverständigenrates für die Konzertierte Aktion im Gesundheitswesen, diagnostiziert den Zustand des deutschen Gesundheitssystems und präsentiert Therapieansätze, die neben der Ziel der Absicherung individueller Krankheitsrisiken auch die ökonomischen Realitäten berücksichtigt.
Downloads Hayek-Kreis-Einladung Gesundheitsreform
Hayek-Kreis-Statement Gesundheitsreform
Datum 18. April 2005
Veranstaltung Hayek-Kreis-Meeting
Titel Politischer Einfluss durch Kommunikation - Das Bundespräsidialamt als Think Tank?
Referenten Dr. Markus Barth (Bundespräsidialamt)
Inhalt Kommunikation ist gerade in der heutigen Mediengesellschaft ein politisches Instrument von wachsender Relevanz. Somit erlangt auch das Bundspräsidialamt, in dem die Tradition einer gegenseitigen Befruchtung von Staat und Gesellschaft gepflegt wird, zunehmende Einflussmöglichkeiten. Wie aber verhält sich das Bundespräsidialamt gegenüber der Gesellschaft und vor allem gegenüber den anderen politischen Institutionen. Weist es, dem Gemeinwohl verpflichtet, auf Staatsziele hin, denen die Politik der Bundesregierung nicht gerecht wird? Nutzt es seine Einflussmöglichkeiten effektiv? Ist es gar eine Art unabhängiger Think Tank im politischen Raum?
Downloads Hayek-Kreis-Einladung Bundespräsidialamt
Hayek-Kreis-Statement Bundespräsidialamt
Datum 21. Februar 2005
Veranstaltung Hayek-Kreis-Meeting
Titel Föderalismusreform - Eine Chance für mehr Subsidiarität?
Referenten Prof. Dr. Hans-Günter Henneke (Hauptgeschäftsführer des Deutschen Landkreistages)
Inhalt Prof. Dr. Henneke, beratendes Mitglied der Föderalismuskommission, thematisiert die Fragen, ob es trotz oder gerade wegen des Scheiterns der Föderalismuskommission, eine Chance gibt, die kommunale Aufgaben- und Finanzverantwortung in der politischen Alltagspraxis deutlicher zu etablieren? Welche Bilanz lässt sich aus kommunaler Sicht aus der europäischen Verfassungs- und der vorerst gescheiterten deutschen Föderalismusdebatte ziehen? Welche Bedeutung haben die beide Debatten für eine stärkere Betonung des Subsidiaritätsprinzips im Sinne der kommunale Selbstverwaltung in Deutschland?
Downloads Hayek-Kreis-Einladung Föderalismusreform und Subsidiarität
Hayek-Kreis-Statement Föderalismusreform und Subsidiarität
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2004

Datum 29. November 2004
Veranstaltung Hayek-Kreis-Meeting
Titel Politikberatung und Politikerberatung
Referenten Dr. Susanne Cassel
Inhalt Eine oft gehörte Klage unter Wissenschaftlern ist, dass wichtige Probleme unserer Zeit zwar theoretisch gelöst wurden, die Lösungsansätze aber in der politischen Praxis kein Gehör finden. Die These von der Beratungsresistenz der Politik macht die Runde. Auf der anderen Seite tummelt sich auf der politischen Bühne eine wachsende Zahl von Institutionen, die sich politische Beratung auf ihre Fahnen geschrieben haben. Wie aber wird wissenschaftliche Beratung politisch relevant? Wie arbeiten US-amerikanische Think Tanks im Vergleich zu europäischen Beratungsinstitutionen?
Downloads Hayek-Kreis-Einladung Politikberatung und Politikerberatung
Hayek-Kreis-Statement Politikberatung und Politikerberatung
Datum 24. September 2004
Veranstaltung Hayek-Kreis-Meeting
Titel F. A. von Hayek
Referenten Dr. Olaf Bahner (Bund Deutscher Architekten)
Inhalt Liberalismus - Zündstoff und Katalysator zugleich in der derzeitigen wirtschaftspolitischen Diskussion. Doch wie ist dieser Begriff zu verstehen - im klassischen-alteuropäischen oder im neuen amerikanischen Sinne? Friedrich A. v. Hayek, als Vertreter des klassisch-alteuropäischen Stils, rückt den Wert individueller Freiheit und Verantwortung ins Zentrum seines politischen Weltbildes. Die wohltätige Wirkung des Wettbewerbs, eine möglichst freie Wirtschaft und ein gebändigter Staat sind zentrale Forderungen. Bedenken betreffen wachsende Staatsquoten oder Versuche der Politik, die Gesellschaft zu regulieren und zu harmonisieren.
Downloads Hayek-Kreis-Einladung F. A. von Hayek
Hayeks freiheitliche Ordnung
Datum 14. Juni 2004
Veranstaltung Hayek-Kreis-Meeting
Titel Grundsätze moderner Bildungspolitik
Referenten Tobias Thomas (Helmut-Schmidt-Universität Hamburg)
Inhalt Bildungspolitik steht in den Mittelpunkt der aktuellen gesellschaftlichen Debatte. Vergleichende Studien wie die PISA-Studie haben Politiker aufgeschreckt, ebenso der Fakt, dass rund 13.000 junge Wissenschaftler jährlich Deutschland verlassen, weil sie im Ausland bessere Entwicklungs- und Karrierechancen sehen. Mangelt es dem aktuellen Diskurs sowohl an Fundament als auch an Ordnung, so tritt die gesellschaftliche Dimension der öffentlichen Debatte völlig in den Hintergrund. Bildung verbindet einen aufklärerischen Anspruch mit der Entwicklung einer Perspektive für Individuum und Gesellschaft und ist somit auch identitätsstiftend.
Downloads Hayek-Kreis-Einladung Grundsätzte moderner Bildungspolitik
Hayek-Kreis-Statement Grundsätzte moderner Bildungspolitik
Datum 17. Mai 2004
Veranstaltung Hayek-Kreis-Meeting
Titel Die Reform des Föderalismus
Referenten Natalia Stanitzek (Bundesverband der Deutschen Arbeitgeberverbände - BDA)
Inhalt Die Reform des deutschen Föderalismus ist das vielleicht ehrgeizigste politische Vorhaben der nächsten Zukunft hierzulande. Zunehmende Verflechtungen der Gesetzgebungszuständigkeiten, vermischte Aus- und Aufgabenverantwortungen und der daraus resultierenden mangelnden Durchsetzung des Konnexitätsprinzips lähmen immer häufiger die Handlungsfähigkeit des föderalen Staatsgefüges. Daher steht gegenwärtig die Diskussion um mögliche Lösungsansätze zur Optimierung des föderalen Systems nicht nur im Rahmen der Kommission zur Reform der bundesstaatlichen Ordnung auf der Tagesordnung. Die Dimensionen Eigenverantwortung, Subsidiarität und Solidarität im Spannungsfeld von Wettbewerb zwischen den Ländern und zunehmender Zentralstaatlichkeit wird beim nächsten Meeting des Hayek-Kreises thematisiert.
Downloads Hayek-Kreis-Einladung Die Reform des Föderalismus
Hayek-Kreis-Statement Die Reform des Föderalismus
Datum 05. April 2004
Veranstaltung Hayek-Kreis-Meeting
Titel Wahlkampf und Reformen - Politische Kommunikation im Härtetest
Referenten Daniel Fischer (Arbeitsgemeinschaft der Selbstständigen Unternehmer e.V. - ASU)
Inhalt Der Wettbewerb um die Wählerstimme ist so alt wie die Demokratie selber. Dementsprechend sind natürlich die Inhalte der politischen Botschaften wie auch der Kommunikationsstil einem ständigen Wandel unterworfen. Über den Zusammenhang von Inhalt und Form sowie über die Auswahl der wahlentscheidenden Themen und ihr Gewicht für die Wahl einerseits und die zukünftige Entwicklung eines Landes andererseits möchten wir diskutieren.
Downloads Hayek-Kreis-Einladung Wahlkampf und Reformen
Hayek-Kreis-Statement Wahlkampf und Reformen
Datum 23. Februar 2004
Veranstaltung Hayek-Kreis-Meeting
Titel Public Private Partnership
Referenten Markus Rosenthal (RosenthalRelations)
Inhalt Public-Private-Partnerships wurden Anfang der 90er Jahre in Europa populär, um Infrastrukturprojekte, so den Bau von Straßen, Krankenhäusern bis hin zu Botschaftsgebäuden umzusetzen. Aktuell tritt die Forderung nach PPP im Bildungssektor vermehrt in der öffentlichen Diskussion auf. 30 Prozent aller PPP in Europa entfallen auf Großbritannien, dem Mutterland des PPP. Frankreich folgt mit über 20 Prozent, während auf Deutschland ein Anteil von einem Prozent entfällt. Über welche Vorteile verfügt PPP, wo liegen eventuelle Risiken und welches Politikmodell lässt sich mit dem Thema PPP verbinden?
Downloads Hayek-Kreis-Einladung Public Private Partnership
Hayek-Kreis-Statement Public Private Partnership
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2003

Datum 17. November 2003
Veranstaltung Hayek-Kreis-Meeting
Titel Politische Kommunikation heute!
Referenten Tobias Thomas (Helmut-Schmidt-Universität Hamburg)
Inhalt Politikberatung heute spielt auf sämtlichen gebietskörperschaftlichen Ebenen: Kommunen, Land, Bund und der Europäischen Union. Durch den Wandel des politischen Systems in Deutschland, weg vom korporatistischen Verbändestaat hin zu einem pluralistischen politischen System, ist die Marktsituation von zunehmender Dynamik geprägt. Was macht Politikberatung heute aus, welche Dynamiken gibt es im Markt für Politikberatung und welche Herausforderungen stellen sich?
Downloads Hayek-Kreis-Einladung Politische Kommunikation
Hayek-Kreis-Statement Politische Kommunikation
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